Aktuelle Informationen zum Ortsteil Brohl-Lützing:


08.12.2015

Brohl-Lützinger FWG in Facebook

Wir bieten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich über Facebook mit uns auszutauschen und sich über die politische Lage in Brohl-Lützing zu informieren.[mehr]


17.11.2015

FWG der VG Bad Breisig zieht eine positive Bilanz

Jahreshauptversammlung am 12. November 2015 Hinweis auf Umbau des Feuerwehrgerätehauses - Neuer Kunstrasen im Rheintalstadion und Investitionen in Grundschulen + Berichte aus Stadt und den Ortsgemeinden[mehr]


12.11.2015

Bürgerversammlung Ortsgemeinde Brohl-Lützing

TOP-Thema aus Blick-Aktuell zu den geplanten Vorhaben der Ortsgemeinde[mehr]


29.10.2015

DSL in Brohl-Lützing

Pressemitteilung der Ortsgemeinde - Fertigstellung Anfang 2016 ?[mehr]


29.10.2015

Einwohnerversammlung Brohl-Lützing am 03.11.2015

FWG Brohl-Lützing läd alle Bürger/innen ein über Themen der Ortsgemeinde zu diskutieren. Nicht nur über die TOPs "Straße Lammertal" und "Sanierung Lavahalle" ...[mehr]


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Es gibt viel zu tun, packen wir's (endlich) an!

Quelle: Blick-Aktuell Bad Breisig 11/2014 vom 13.03.2014

Die Freie Wählergruppe Brohl-Lützing möchte die Dinge angehen und nicht totplanen.


Ratsmitglieder der FWG bei einem Ortstermin am Bahnhof Brohl, von links: Ulrich Schäfer, Torsten Kurtz, Hubert Sahl, Martin Schnitker, Rainer Mosen und Paul Delfs

Brohl-Lützing. Rückblickend auf die vergangene Legislaturperiode zeigen sich die Ratsmitglieder der FWG enttäuscht, ob der mageren Bilanz bei dem, was in den letzten 5 Jahren an tatsächlichen Maßnahmen im Ort erfolgte. Rainer Mosen, Fraktionsvorsitzender der FWG im Gemeinderat dazu: „Es wurde zwar viel geplant, sei es zum Bebauungsplan Lammertal, zum Ausbau Burgstraße, zum Wegfall der Bahnübergänge, zum Ausbau Sauerhals und und und…….., aber nur wenig umgesetzt. Geld ist hauptsächlich an Ingenieurbüros geflossen häufig für Maßnahmen, die aus verschiedenen Gründen dann doch nicht kommen. So verschlang alleine die Planung zum „Wegfall der Bahnübergänge“ bisher etwa 37.000 €. „Ob die Gemeinde das Großprojekt in den nächsten 20 Jahren tatsächlich stemmen kann, steht in den Sternen. So kann es nicht weitergehen. Planung ist notwendig, aber es muss darauf geachtet werden, dass sie nicht zum Selbstzweck wird. Der Haushalt 2014 der Gemeinde enthält genügend wichtige Projekte, die die Gelegenheit bieten, es besser zu machen. Nach einem transparenten und offenen Entscheidungsprozess sollten sie zielstrebig angegangen und realisiert werden.“ 

Ratsmitglied Paul Delfs führt weiter aus: „Da ist z.B. die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes, über die nun schon im 5. Jahr geredet wird und sonst nichts passiert ist. Jetzt bietet sich die Chance auf einen möglichen Erwerb des Bahnhofes und öffentlicher Flächen. Letztere sind notwendig zur Umsetzung der im Investitionsplan eingestellten Errichtung einer „ Park und Ride-Anlage“ am Bahnhof Brohl mit einem Gesamtvolumen von 356.000 €. Die Maßnahme, die Bestandteil der Machbarkeitsstudie von 2009 ist, wird zwischen Bund, Deutscher Bahn und Gemeinde gedrittelt. Dabei wird der Eigenanteil der Ortsgemeinde noch mal mit ca. 70% gefördert, so dass bei der Gemeinde ca. 35.000 € verbleiben. Die damit verbundene Aufwertung des Halte- und Umsteigepunktes des öffentlichen Nahverkehrs ist ein wichtiger Pluspunkt für den Ort“. 

„Ein weiterer dicker Brocken“, so Ratsmitglied Ulrich Schäfer, „ist die längst fällige Straßensanierung im Lammertal. Ich bin froh, dass nach den Schließungsversuchen durch die Ortsspitze bei den Haushaltsberatungen zwischen den Fraktionen Einigkeit erzielt wurde, die Straße in mehreren Abschnitten zu sanieren. Offensichtlich hat man bei der von der FWG beantragten Dringlichkeitssitzung im vergangenen Oktober gemerkt, wie wichtig vielen Bürgern des Ortes diese Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen ist. Es sind jetzt 100.000 € für den 1. Bauabschnitt vorgesehen. Wie genau der Ausbau erfolgt, ob einspurig mit Ausweichbuchten oder die Straße zweispurig bleibt, ist noch nicht entschieden. Ich hoffe aber sehr, dass wir hier rasch weiterkommen und dieses „ewige Thema“ bald mal durch ist“.

Martin Schnitker verweist auf die Kanalsanierungsmaßnahme Sauerhals, die wohl mit ziemlicher Sicherheit in 2014 kommen wird. „Ich war von vorneherein dagegen, die Straße im Zuge der notwendigen Kanalsanierung komplett auszubauen und ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn die FWG nicht die Anliegerversammlung im August vergangenen Jahres durchgesetzt hätte, wäre der Ausbau so beschlossen worden, wie ursprünglich geplant. Auf die Anlieger und die Gemeinde wären dann erhebliche Kosten zugekommen. Aber auch wenn jetzt, wie es sich andeutet, nur ein Teilausbau beschlossen werden sollte, wird es wohl ganz ohne finanzielle Beteiligung der Anlieger nicht gehen. Ich hoffe jedoch, dass wir weit unter die ursprünglich kalkulierten Gesamtkosten von 335.000 € kommen und trotzdem eine gute Lösung finden, mit der alle leben können. Konkret ist der Gemeinderat bisher noch nicht damit befasst worden. Da braucht man als Ratsmitglied genauso wie als Bürger leider eine Menge Geduld.“

Hubert Sahl findet es wichtig, dass an den Straßen im Ort dringend notwendige Reparaturen durchgeführt werden. „Hierfür stehen im Haushaltsplan 30.000 € zu Verfügung. Hält man hier mehr nach und beseitigt Schäden im Anfangsstadium, zahlt sich das für die Zukunft aus. In den letzten Jahren ist das eindeutig vernachlässigt worden.“ 

Eine positive Entwicklung gibt es bei der Frage, ob und wann Niederlützingen mit schnellem Internet erschlossen werden kann. Hier engagiert sich vor allem der 3. Beigeordnete der Gemeinde, Torsten Kurtz, ebenfalls FWG. Torsten Kurtz: „Dadurch, dass Gönnersdorf von Burgbrohl aus über Oberlützingen mit einer Glasfaserleitung angeschlossen wurde, könnte von Oberlützingen aus auch eine Leitung bis Niederlützingen verlegt werden. Aktuell wird geprüft, ob die kommende Ausbaumaßnahme der Hauptstraße in Oberlützingen zur Verlegung von Leerrohren genutzt werden kann. Wenn es dann noch gelänge das notwendige Leerrohr für die fehlende Strecke zwischen Ortsausgang OL und Ortseingang NL mit Eigenleistung durch Bauhof  und/oder Bürger zu verlegen, würde dies die Maßnahme deutlich verbilligen. Die Telekom ist allerdings auch dann nicht bereit, die restlichen Kosten der Anbindung alleine zu tragen. Um den DSL-Ausbau trotzdem zu ermöglichen wurden 40.000 € in den Haushalt eingestellt. Auch wenn dieser Betrag voraussichtlich nicht ausreichen wird, sehe ich eine breite Unterstützung für den Breitbandausbau und gehe fest davon aus, dass schnelles DSL für Niederlützingen in naher Zukunft realisiert werden kann.“ 

„Außer dem Thema DSL haben wir in Niederlützingen noch die Lavahalle, an der nach Erneuerung der Heizung, dringende weitere Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen. Hierfür stehen 25.000 € im Haushalt zur Verfügung“ ergänzt Rainer Mosen. „Ich glaube mit dem diesjährigen Investitionshaushalt sind wichtige Weichen gestellt, die unsere Gemeinde nach vorne bringen und sie für unsere Bürger attraktiver und lebenswerter machen. Jetzt ist der Gemeinderat und die Verwaltung gefragt, die Vorhaben in die Tat umzusetzen. Dafür setzt sich die FWG mit aller Kraft ein.“ 

Pressmitteilung der FWG Brohl-Lützing

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Wahlen: Ein Rhein-Zeitungs-Artikel zur Bürgermeisterwahl in Brohl-Lützing sorgt für Diskussionen.

Quelle: Rhein-Zeitung Bad Neuenahr-Ahrw. vom Dienstag, 18. März 2014, Seite 12

„Fortschritt sieht anders aus“

In Brohl-Lützing wollen also SPD und CDU eine gemeinsame Liste aufstellen. Da kommt zusammen, was anscheinend zusammengehört. Viele Bürgerinnen und Bürger erkennen immer deutlicher: Die blassrote SPD mutierte schon vor vielen Jahren zu einer zweiten CDU. Die programmatischen Unterschiede zwischen beiden Parteien sind nur noch minimal. Beide Parteien sind neoliberal und gehen auch auf der Bundesebene ins gemeinsame Bett. Diese rückwärtsgewandte Politik finden wir nicht nur auf der Makroebene, der Bundesebene, sondern auch auf der Mikroebene, auf der regionalen und lokalen Ebene. Fortschritt sieht anders aus.

Ein Politikwechsel ist von beiden Parteien nicht zu erwarten und auch nicht zu erreichen, weil sie das auch gar nicht wollen. Eine echte, widerständige, gestalterische und kämpferische Opposition in den Stadträten sieht anders aus. Marion Morassi, Sprecherin der Partei DIE LINKE, Kreisverband Ahrweiler

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Kommentar der FWG: Wir hoffen, dass auch die
Bürgerinnen und Bürger in unserer Ortsgemeinde die "Veränderungen" der neuen SPD/CDU-Liste kritisch hinterfragen !!!
Zumal die aufgestellten Personen im Verbandsgemeinderat für die entspechenden Parteien kandidieren.
;)


Brohl-Lützing: SPD und CDU verschmelzen

Quelle: Rhein-Zeitung Bad Neuenahr-Ahrw. vom Freitag, 14. März 2014, Seite 23 / Andreas Wetzlar

Bei Kommunalwahl stellen beide Parteien gemeinsame Liste auf: „Wählergruppe Schäfer“

M Brohl-Lützing. Mit einem Novum werden die Bürger von Brohl-Lützing bei der im Mai anstehenden Kommunalwahl konfrontiert. Denn bei der Stimmabgabe für den Gemeinderat werden sie sowohl die ausgewiesenen Kandidaten der CDU wie auch die der SPD vergeblich suchen. Der Grund dafür: Beide Parteien haben auf die Aufstellung einer eigenen Liste verzichtet und sich stattdessen für eine gemeinsame Variante entschieden: nämlich für die „Wählergruppe Schäfer“ mit Michael Richard Schäfer als Kandidaten für das Amt des Ortsbürgermeisters.

Auf der Kandidatenliste der Wählergruppe Schäfer finden sich neben Mitgliedern von CDU und SPD auch parteilose Kandidaten wieder. „Wir wollen eine unabhängige Liste sein, sodass jedem interessierten Bürger die Teilnahme offensteht“, erklärte Marianne Hedwig (SPD). Michael Richard Schäfer (CDU) führte weiter aus: „Wir sind der Meinung, dass auf Ortsebene eine Parteipolitik nichts zu suchen hat. Vielmehr soll es um die Sache und den Ort gehen.“ Gleichwohl werden die bislang für bestimmte Parteien im Brohler Ortsbeirat sitzenden Mandatsträger ihre parteipolitische Orientierung nicht gänzlich aufgeben. Bereits auf nächsthöherer Ebene, dem Verbandsgemeinderat, werden die politischen Farben wieder offen gezeigt.

Christel Ripoll (CDU), die 15 Jahre lang Ortsbürgermeisterin von Brohl-Lützing war, wird sich aus familiären Gründen weitestgehend aus der Politik zurückziehen. Im Gespräch mit der Rhein-Zeitung erklärte die 67-Jährige dazu: „Nach 30 Jahren in der Kommunalpolitik werde ich bis auf mein Mandat im Kreistag alle Ämter niederlegen. Es gibt nämlich tatsächlich noch etwas anderes als Politik.“

Während CDU und SPD für die anstehende Kommunalwahl bereits im Vorfeld den „Schulterschluss“ suchen, kann die Freie Wählergruppe (FWG) noch aus eigener Kraft eine Kandidatenliste füllen. Zur Situation erklärte Rainer Mosen, FWG-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, auf RZ-Nachfrage: „Die Große Koalition im Rat gab es in Teilen bereits schon. Die FWG hat zum Glück noch keine Personalnot und kann eine eigene Liste aufstellen. An dem Grundsatz zur Sachpolitik wird sich auch nach der Wahl nichts ändern.“ Für diese Zeit verspricht die FWG schon jetzt ein konstruktives Miteinander für die Arbeit im Rat. Unterstreicht zugleich aber, weiter kritisch und aufmerksam zu bleiben.